Gedankenanstoesse sind kurze Anregungen, um den Glauben an Jesus zu leben und darin zu wachsen.

Morgenimpuls für einen guten Start in den Tag

Geht es Ihnen auch manchmal so: Man möchte ja mit viel Freude und Gottvertrauen in den Tag gehen, nicht mit Sorgen und Ängsten in die Zukunft sehen, jeden Schritt des Tages, jede Entscheidung in Gottes Hand legen. Doch dann werden wir müde, zweifeln, sind verzagt und geben vielleicht sogar auf.

Wir möchten Ihnen einen Gedankenanstoß mitgeben, der Sie vielleicht wieder zurückholen kann auf den guten Weg mit Jesus, der Ihnen neue Kraft und Hoffnung gibt. Schreiben Sie sich diese Sätze auf einen Zettel und hängen den Zettel hinter den Spiegel, stecken ihn in die Handtasche, die Hosen- oder Jackentasche, auf den Schreibtisch – Hauptsache, Sie werden öfter im Laufe des Tages daran erinnert:

Jesus sieht                  Sonstiges

Jesus sieht dich

Jesus sieht dich immer

Jesus sieht dich immer mit Liebe

Jesus sieht dich immer mit Liebe an!

 Vertrauen Sie darauf und in dieser Liebe können Sie mutig und froh Ihren Weg durch diesen Tag gehen! Gott segne Sie!

Ermutigung

Gedankenanstoesse
Foto: Hans-Martin Heins

 Jeder von uns braucht Ermutigung, besonders in diesem Jahr! Doch woher den Mut nehmen, jeden Tag wieder fröhlich und kraftvoll an die Aufgaben zu gehen, auch wenn es mühselig ist? Woher die Zuversicht nehmen, gerade jetzt nicht aufzugeben? Woher die Hoffnung nehmen, dass unser/mein Weg uns/mich ans Ziel bringt, auch wenn es in der Welt gerade alles sehr verworren und undurchsichtig ist?

Im Psalm 119,105 finden wir den Schlüssel, der uns helfen kann:Gedankenanstöße - Nachtwächterlaterne

„Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Als Konfirmandin bekam ich diesen Vers von meinem Pastor mit auf den Lebensweg und ich habe mir damals immer vorgestellt, dass ich eine alte Nachtwächter-Laterne in der Hand habe und sie meinen Weg bescheint. Ich kann damit nicht weit schauen, nur den nächsten Schritt mit diesem Licht sicher gehen. Alles andere liegt im Dunkeln. Aber mit Gottvertrauen gehe ich Schritt für Schritt weiter und komme so ans Ziel.

Es kann eine gute Hilfe sein, diese Bibelverse im Laufe eines Tages immer wieder zu lesen, sich daran zu erinnern und sich so ermutigen zu lassen. Schreiben sie sich doch diese Verse (oder auch andere) auf einen kleinen Zettel, stecken ihn in die Jacken- oder Hosentasche, legen Sie die Verse an einen Platz, an dem Sie oft vorbeikommen oder auf den Nachttisch und Sie werden oft daran erinnert werden, den Mut, die Hoffnung und die Zuversicht nicht sinken zu lassen – auch wenn alles andere um Sie herum zu versinken scheint!

Gottes gute Worte begleiten Sie durch den ganzen Tag.

Gott segne Sie!

Mittagspause mit Jesus

Sonstiges - Mittagspause mit Jesus
Foto: Hans-Martin Heins
Mittagspause mit Jesus

Mittags mal ganz bewusst eine Pause machen, einen „STOPP“ einlegen, alleine, gemeinsam zu Hause, in der Kantine, dem Restaurant, beim Pausenbrot, im Imbiss, auf der Parkbank … wo immer Sie Ihre Mittagspause machen, wäre es möglich mit einem kurzen geistlichen Mittagsimpuls neue Kraft zu schöpfen … für die Arbeit, die Hausarbeit, die Kinder, die Aufgaben, die noch vor Ihnen liegen oder wenn man sich am Vormittag ausgepowert hat, von Kollegen/Kolleginnen/vom Vorgesetzten… mal wieder genervt wurde, dann ist es Zeit für einen kleinen „Mittagsstopp bei Jesus“:

Sie können ein kurzes Stoßgebet zum Himmel schicken,

Jesus hat immer einen Gesprächstermin für Sie frei. Der Chef hatte am Vormittag mal wieder keine Zeit für Ihre Anliegen, Gott hat immer Zeit für Sie – haben Sie jetzt Zeit für Gott, für ein kurzes stilles Gebet.

Oder Sie können sich Bibelverse aufschreiben und immer bei sich haben.

Lesen Sie einen Vers in der Stille oder wenn es möglich ist laut vor. Sie werden erstaunt sein, was dann in Ihnen passiert, was an guten Kräften wieder freigesetzt werden kann, wenn Sie Jesus von Herzen um Hilfe und neue Kraft bitten…mitten in Ihrem Alltag, einfach in der Mittagspause!

Vorschläge für Bibelverse in der Mittagspause:

Psalm103,1.2: „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ 

Prediger 3,13: „Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“

Prediger 9,7 + 9a: „So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen…genieße das Leben.“

  1. Könige 19,7: „Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

Matthäus 6,26: Jesus Christus spricht: „Seht die Vögle unter dem Himmelan: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr als sie?“

  1. Korinther 10,31: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was immer ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“

Dankbarkeit lernen

Im Epheserbrief 5,20 lesen wir: „Sagt Dank Gott dem Vater allezeit für alles.“ Und im 1. Thessalonicher-Brief schreibt Paulus in 5,18: „Seid dankbar in allen Dingen“.

Das ist leichter gesagt als getan. Wie oft vergessen wir im Laufe des Tages die Dankbarkeit.

Gedankenanstöße - Dankbarkeit lernen
Drei Eicheln und drei Kastanien

Damit ich es nicht wieder so schnell vergesse, habe ich mir ein kleines Hilfsmittel angewöhnt. In vielen Jackentaschen stecken bei mit drei kleine Eicheln, Nüsse oder kleine Kastanien. Jetzt in der Herbstzeit bei einer Wanderung finden wir sie ja überall.   Diese drei kleinen Eicheln in der Tasche erinnern mich daran, für mindestens drei kleine Dinge im Laufe des Tages dankbar zu sein. Für jede Dankbarkeit wandert eine Eichel oder Nuss von der linken in die rechte Jackentasche. Am Ende des Tages sind sie immer alle in der rechten Tasche und mir würden noch viele andere dazu einfallen.
An die Dankbarkeit erinnert wird man auch gut, wenn man drei Eicheln oder Kastanien an gut sichtbaren Orten zuhause oder am Arbeitsplatz hinlegt. Das mache ich auch.

Inzwischen ist es mir so zu einer Gewohnheit geworden, für die kleinen Dinge im Leben dankbar zu sein. Das macht das Leben froher, sinnvoller und befreit von so mancher Last. Wenn ich jetzt die drei Nüsse oder Eicheln nur in der Hand spüre, werde ich schon dankbar. Dankbarkeit kann man also wirklich einüben – allezeit, allewege – so wie es in unserem Bibelwort heißt.

Versuchen Sie es! Sie werden erfreut und erstaunt sein!

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