Über uns: Martina und Hans-Martin Heins

Martina Heins

Ich wurde 1959 in Calberlah, einem damals sehr kleinen Dorf, im Kreis Gifhorn/Niedersachsen geboren. Der evangelische Pastor meiner Kindheit, der Kindergottesdienst und eine fromme Großtante haben den Grund für meinen Weg im Glauben gelegt. Mein Kindergebet, das ich bis heute sehr schätze, fasst zusammen, was ich glaube: „Ich bin klein, mein Herz mach rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.“ Jesus allein… doch zunächst nahm mein Leben eine ganze andere Richtung, brachte mich zum Studium nach Hamburg und zu meinem Beruf; ich wurde Diplom-Bibliothekarin und das mit großer Begeisterung! Bücher sind für mich wie „Freunde“!

Erst viele Jahre später wurde Jesus mein wichtigster Freund! Das wichtigste Buch mit einem unerschöpflichen Reichtum ist für mich inzwischen die Bibel geworden. Die stillen Momente am frühen Morgen (ich bin begeisterte Frühaufsteherin!) mit Gottes Wort, mit Jesus im Gebet, erfüllen mich jeden Tag mit neuer Kraft, Hoffnung, Zuversicht und machen mein Leben erst sinnvoll. Diese Erkenntnis ist erst im Laufe meines Lebens gewachsen und dafür bin ich von Herzen dankbar.

Zusammen mit meinem Mann, Pastor Heins, konnte ich dann in vielen Jahrzehnten in vielfältigen Aufgaben als Pfarrfrau und Mitarbeiterin in verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens tätig sein. Dafür half mir sicherlich die Ausbildung zur Lektorin, eine Laienpredigerausbildung und die zweijährige Schulung im Bethel-Bibelstudienkurs.

Die Gestaltung von besonderen Gottesdiensten und kreativen Andachten, z.B. „Atemholen im Advent“ hat mir große Freude bereitet. Besonders geschätzt habe ich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, z.B. im Kindergottesdienst, bei Krippenspielen oder als Religions- und Ethiklehrerin an den Europäischen Schulen in Luxemburg.
All das habe ich als große Bereicherung meines Lebens erfahren, mit allen Höhen und Tiefen!

Meine Begabungen und Fähigkeiten, die Gott mir geschenkt hat, konnte ich in der Vergangenheit so für andere Menschen einsetzen und ich hoffe, dass ich noch viele Jahre dafür die Kraft geschenkt bekomme.

Ich liebe die Natur, Gottes wunderbare Schöpfung, besonders die Pflanzen und Vögel, wandere gerne durch die schönen Landschaften und gestalte und pflege mit viel Freude unseren naturnahen Garten.

Mein Konfirmationsspruch, den damals noch der Pastor aussuchte, ist für mich zu Leitvers geworden: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ – Psalm 119, 105        

 

Hans-Martin Heins

Ich wurde 1952 im Kreis Stade, Niedersachsen auf einem Bauernhof geboren. Der Weg zum Landwirt war vorbestimmt, doch Gott hatte etwas anderes mit mir vor. Er holte mich „vom Acker“, um hauptberuflich die Botschaft Jesu in die Welt zu bringen. So folgten nach der Landwirtschaftslehre das Theologiestudium und Vikariate in Antwerpen, Bielefeld, Teheran und ein kurzer Dienst in Südafrika. Als Pastor war ich in Gemeinden in Niedersachsen wie auch – entsandt von der Evangelischen Kirche Deutschlands – in Chile und Luxemburg tätig. Seit meinem Ruhestand lebe ich mit meiner Frau Martina in der Nordpfalz.

Besonders geprägt haben mich die Schriften Martin Luthers und dessen lebendiger und kraftvoller Glauben sowie sein Anliegen, den Glauben und die Kirche vom Evangelium Jesus Christi her zu erneuern. Ich habe Jesus Christus als die Quelle für ein kraftvolles, erfülltes und befreites Leben erfahren. Deswegen ist mir die wichtigste Botschaft: Geborgen in Jesu vollkommener Liebe können wir trotz eigener Unvollkommenheit und Brüche zuversichtlich und froh durchs Leben gehen. Humor und Leichtigkeit gehören für mich daher genauso zum Glauben wie Ernsthaftigkeit und Tiefgang.

In der Gemeindearbeit habe ich erfahren, dass durch den gelebten Glauben an Jesus Christus Gemeinden lebendiger werden, Gottesdienstbesucherzahlen wachsen und auch jüngere Menschen auf die Botschaft Jesu ansprechen, weil die Botschaft Jesu die besten Antworten auf die Grundfragen des Lebens gibt. Meine Schwerpunkte in der Gemeindearbeit waren neben der Seelsorge die Gestaltung lebendiger Gottesdienste, die Durchführung von Bibel- und Glaubenskursen, die Konfirmanden und Jugendarbeit und die Schulung von Mitarbeitern.

Ziel war es dabei immer, als Gemeinde so zu leben, dass auch Kirchen- und Glaubensdistanzierte einen einfachen Zugang zur Gemeinde und zur Botschaft des Evangeliums finden können. Die unterschiedlichen Erfahrungen im Ausland und die vielfältige Zusammenarbeit mit freikirchlichen und katholischen Christen, Gemeinden und Kirchen waren für mich immer sehr wichtig und bereichernd.

Zu meinem Lebenslauf passt mein Lieblingslied:
1) Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.
2) Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh.
3) Sie suchen, was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.
4) Es ist eine Ruh vorhanden für das arme müde Herz;
sagt es laut in allen Landen: Hier ist gestillet der Schmerz.
5) Es ist eine Ruh gefunden für alle, fern und nah,
in des Gotteslammes Wunden, am Kreuze auf Golgatha.

Über uns ist wichtig: Gemeinsam verstehen wir uns als geistliche Gemeinschaft, die im Auftrag unseres Herrn, Jesus Christus, zusammen lebt, wirkt und unterwegs ist, um seine wunderbare Botschaft zu Menschen zu bringen, zu Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten. Mit unseren unterschiedlichen Begabungen wollen und können wir uns gegenseitig ergänzen, um sein Reich zu bauen. Der Weg, den Jesus Christus uns geführt hat, war nicht immer einfach, aber wir haben immer wieder erfahren, dass es sein Weg für uns war und er seinen Segen darauf gelegt hat. Wir sind dankbar für den gemeinsamen Weg und für alles, was wir für ihn tun können.