Hier finden Sie eine christliche Seite
mit Impulsen für ein lebendiges Glaubens- und Gemeindeleben.

Die Botschaft von Jesus Christus kann unser Leben und die Gemeinde zum Aufblühen bringen.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und lebendige und kraftvolle Glaubenserfahrungen.

Martina und Hans-Martin Heins

Jesus Christus ist auch heute noch die Quelle für ein kraftvolles, erfülltes und befreites Leben. Geborgen in seiner vollkommenen Liebe können wir trotz eigener Unvollkommenheit und Brüche zuversichtlich und froh durchs Leben gehen.

Was Sie hier sonst finden können:

  • Bibelverse für unterschiedliche Anlässe
  • Hilfe, um den eigenen Glauben (wieder) neu zu entdecken
  • Predigten, Andachten und Artikel zur vertiefung des eigenen Glaubens
  • Leitlinien, um den eigenen Glauben im Alltag zu leben.
  • Anregungen und Material für die Arbeit in einer Kirchengemeinde.
  • Ideen und Beispiele, um den Glauben an andere weiterzugeben.
  • Antworten auf grundlgende Frage des Glaubens
  • Und vieles mehr!

Stöbern Sie einfach durch die Seiten. Wir hoffen, dass etwas für Sie dabei ist.
Haben Sie aber bitte noch etwas Geduld! Wir sind erst am Anfang.
Die Website wird nach und nach mit Beiträgen, Bildern, Ideen und Artikeln gefüllt.

Buchempfehlung

Geborgen unter Gottes Wort – Andachten zu den Wochensprüchen

Die Wochensprüche bringen die Essenz jedes Sonn- oder Feiertages im Kirchenjahr auf den Punkt. Sie sind in weiten Teilen der Kirchen und  Gemeinden verbreitet, werden aber oft kaum  wahrgenommen. Lassen Sie sich von Hans-Martin Heins einladen zu einem intensiven Jahr unter Gottes Wort.

Die 72 Andachten öffnen die Schatzkammer des jeweiligen Bibelwortes und schließen den ganzen Reichtum auf, der darin steckt.

Mit jeweils einem  abschließenden Gebet und einem Liedvorschlag aus dem Evangelischen Gesangbuch entsteht so eine wöchentliche Andacht, deren Wirkung sich über viele Jahre entfaltet. Denn in jedem einzelnen wiederkehrenden Wochenspruch leuchtet nun ein neuer Glanz – ein kostbarer, biblischer Edelstein, der in die Woche hineinstrahlt.

Nach der revidierten Perikopenordnung.

Dieses Buch und weitere Bücher und Medien im Kawohl-Verlag finden Sie hier

Rezensionen zum Buch finden Sie hier!

Für die neben stehende Andacht gilt folgender rechtlicher Hinweis:

Textrechte: aus Hans-Martin-Heins: Geborgen unter Gottes Wort. Mit den Wochensprüchen durch das Jahr. Kawohl Verlag, 46485 Wesel

2. Sonntag nach Trinitatis

Christus spricht: Kommt her zu mir,
alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
Matthäus 11,28

Ein schwerer Rucksack kann auf einer langen Wanderung, wenn die Kräfte nachlassen, bis zur Erschöpfung ermüden. Der Gang wird langsamer, gebeugter, schwerer. Zum Glück kann der Rucksack im Laufe der Zeit leichter werden, wenn die eingepackten Vorräte nach und nach verzehrt werden und anderer Ballast abgeworfen wird.

Ganz anders ist es mit dem Rucksack des Lebens, der sich im Laufe der Jahre mit verschiedenen Lasten immer mehr anfüllt: Enttäuschungen, verpasste Gelegenheiten, Verletzungen an der Seele, Liebesentzug, Sorgen, Ängste und andere Lasten sammeln sich dort an. Jeder schleppt so seinen persönlichen Rucksack voller Lasten durch das Leben.

Als junger Mensch hat man vielleicht noch viel Kraft und macht sich selten Gedanken darüber, wie man mit diesen Lasten fertig werden soll. Doch irgendwann kann der schwere Rucksack die Seele erdrücken, die Lebensfreude nehmen und die Zuversicht ersticken. Kein Mensch kann uns diese Lasten abnehmen. Jeder muss seinen Rucksack bis zum Ende des Lebens tragen, und so mancher wird dadurch müde vom Leben.

Jesus kann und will uns die Lasten abnehmen, indem er uns jeden Tag einen Neuanfang in seiner Liebe ermöglicht: Sorgen und Ängste haben in seiner Gegenwart keinen Platz; die Last der Vergangenheit verschwindet, indem er uns vergibt und wir anderen vergeben können, so dass wir frei werden zu einem neuen Leben – jeden Tag. Darüber hinaus führt er uns an die sprudelnde Quelle der Ewigkeit Gottes: Neue Kraft, Zuversicht, Liebe, Lebensfreude und vieles mehr für ein kraftvolles Leben finden wir dort, wenn wir uns mit Liebe und Vertrauen Jesus zuwenden.

Gebet
Jesus, ich danke dir,
dass du mir trotz meiner Lasten
ein befreites und kraftvolles Leben ermöglichst.
Auch heute möchte ich aus deiner Quelle leben.
Amen

Lied
Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn
EG 363

Ermutigung in Zeiten von Corona

Das alles kann schon depressiv machen: die nicht enden wollende Pandemie; die ständigen schlechten Nachrichten mit immer wieder steigenden Infektionszahlen, Statistiken von Erkrankten, belegten Intensivbetten und Toten, den Planungs- und Umsetzungspannen bei Selbsttests und Impfungen, usw. Ich muss das nicht alles wieder aufzählen, denn ich wollte ja ermutigen und nicht noch depressiver machen.

Was mir Kraft und Ermutigung gibt, ist die Gute Nachricht! Die Gute Nachricht kommt von Jesus, dass wir auch inmitten von dunklen Zeiten in seinem Licht leben können, eine ständige Quelle neuer Kraft haben und die Gewissheit, dass er immer, egal wie es uns gerade geht, bei uns ist. Auch wenn unsere Sozialkontakte beschnitten werden und manche Menschen gar keine Kontakte mehr haben, der Kontakt zu Jesus beleibt und den kann auch niemand einschränken. Der funktioniert noch genauso wie immer und das ohne AHA-Regel. Die Botschaft von Jesus kann auch in frostigen Zeiten unser Leben zum Aufblühen bringen. So wie der Frühling den Winter besiegt und neues Leben zum Vorschein kommt, so bringt Jesus in uns neues Leben hervor.

Wenn Sie mehr Ermutigung in Zeiten von Corona haben möchten, dann stöbern Sie doch einfach ein bisschen durch unsere Website. Dort wird sicher auch für Sie etwas dabei sein.

Ein besonderer Hinweis

Gedanken(anstoß) zum Corona-Virus

Der moderne Mensch ist intelligent, stark und mächtig.

Er beherrscht die Welt:

Er hat mit seinen Wissenschaften große Geheimnisse entschlüsselt; er hat alle Teile der Erde erforscht und kann jeden cm² mit Sattelitenbildern erfassen; er baut supermoderne und hochtechnische Geräte und Waffen; er erforscht das Weltall mit Sonden, Raumstationen und riesigen Teleskopen; mit der Digitalisierung hat er eine neue Welt geschaffen und mit der künstlichen Intelligenz wähnt er sich auf der nächsten Stufe des Fortschritts. Ja, der moderne Mensch kann wirklich viel, manchmal denkt er vielleicht sogar, er kann alles und ist in der Lage, jede Herausforderung zu bewältigen, weil er doch so intelligent, stark und mächtig ist.

Er fühlt sich sogar im Negativen groß,

denn er denkt, dass er es ist, der durch seine Schaffenskraft, durch Ausbeutung der Bodenschätze, Zerstörung der Umwelt, Atomraketen oder Vermüllung des Weltalls und der Meere diese Erde zerstören würde. Selbst in der Zerstörung hält er sich noch für die zentrale Figur des Geschehens. Hatten wir nicht alle geglaubt, dass es der Mensch ist, der das Schicksal der Welt in die eine oder andere Richtung lenkt? Hatten wir nicht alle befürchtet, dass es der Mensch ist, der dieser Erde eines Tages das Ende bereitet? Der Mensch sieht sich selbst immer als Mittelpunkt des Geschehens. Und nun kommt eines der kleinsten Lebewesen, ein Virus, und bringt das ganze Kartenhaus der neuen Weltordnung ins Wanken. Ist das nicht wie Hohn und Spott auf die vermeintliche Größe des Menschen?

Mich erinnert das an die Geschichte vom Turmbau zu Babel in 1. Mose 11.

Die Menschen wollten eine Stadt bauen, deren Türme bis in den Himmel reichen. Sie wollten für sich selbst ihre Größe dokumentieren. Da heißt es: „Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm.“ Die Menschen wollten in den Himmel aufsteigen und sein wie Gott oder sich an die Stelle Gottes setzen, aber Gott muss erst hernieder fahren, um zu sehen, was die Menschen bauen. Was für die Menschen so unendlich groß erscheint, ist für Gott so klein, dass er erst hernieder fahren muss, um es zu sehen. Mit diesem kleinen Satz spottet die Bibel über die vermeintliche Größe des Menschen und über seine Errungenschaften. So ist es, wenn der Mensch sein will wie Gott oder sich an die Stelle Gottes setzt.

Der moderne Mensch ist  wirklich intelligent, stark und mächtig, aber wenn er die Demut vor Gott aufgibt, wird er hochmütig, und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Im Alten Testament wird oft berichtet, dass Gott Warnungen an die Menschen schickt,

damit sie zu ihm umkehren und sich wieder von ihm leiten lassen. Das Ziel von Gottes Warnungen ist nie unsere Zerstörung, sondern er will, dass wir zu ihm umkehren und leben, die Fülle des Lebens haben. Leider beschreibt auch schon die Bibel, dass die Menschen nach einer Krise nur kurze Zeit Einsicht zeigten und dann in gleicher Weise wie vorher weitermachten. Wie viele Warnungen brauchen wir nach Terroranschlägen, Kriegen, Finanzkrise, Umweltschäden, usw.?

Werden die Menschen etwas lernen? Werden wir etwas lernen? Oder ist die Gier nach materiellem Mehrwert und die Sucht nach mehr ICH unersättlich?

Gibt es zu jeder Zeit und besonders in Krisen etwas Besseres als sich hinzuwenden zu Jesus Christus,

um sich neu von ihm leiten zu lassen, um in seinen Armen geborgen zu sein hier im Leben und bis in die Ewigkeit? „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“, sagt Jesus. In seinen Armen finden wir Zuflucht, Trost und Zuversicht, denn keine Krise, keine Gefahr und kein Mensch ist der HERR, sondern ER, Jesus Christus. „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden“ sagt Jesus. Das gilt auch heute.

Es mag sein, dass jemand andere Schlüsse aus der Krise zieht. Das ist auch in Ordnung. Wichtig ist aber, dass wir ins Nachdenken kommen und immer wieder neu Gott fragen, was er von uns will.

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