Einleitung zu Glaube und Nachfolge konkret
Glaube und Nachfolge sollen sich nicht nur in geistigen Gedanken und Einstellungen abspielen, sondern vor allem im Alltag konkret werden. In Matthäus 7, 24 sagt Jesus: „Wer diese meine Worte hört und sich nach ihnen richtet, wird am Ende dastehen wie ein kluger Mann.“ Und in Matthäus 28, 20 sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Lehret sie alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe.“ Jesus macht deutlich, dass wir die Wirkung seiner Worte erst erfahren, wenn wir sie auch im Alltag umsetzen.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen nach und nach praktische Hilfen an die Hand geben, wie Sie Ihren Glauben in der Nachfolge Jesu konkret in Ihrem Leben umsetzen und einüben können. Was hier als einzelne praktische Beispiele beschrieben wird, kann dazu führen, dass es sich auf ihr ganzes Leben auswirkt. Wenn Sie zum Beispiel an einem Tag einmal überlegen, wofür Sie dankbar sein können, das aufschreiben und es sich bewusst machen, kann bewirken, dass Sie immer mehr ein dankbarer und zufriedener Mensch werden.
Wir wünschen Ihnen bei der Einübung dieser Beispiele viel Freude und Gottes Segen.
Inhaltsverzeichnis
Silvesterprojekt – „Silvester als Dankbarkeitsfest“ feiern
Wir möchten Sie mit unserem „Silvester – Projekt“ einladen und ermutigen das alte Jahr mit einem Fest der Dankbarkeit zu beenden, Silvester dankbar zu feiern.
Es braucht dafür nicht viel Vorbereitung!
Setzen sie sich dazu in den letzten Tagen des alten Jahres, oder zwischen Weihnachten und Silvester, einmal in aller Ruhe hin und erinnern Sie sich an zwölf „Dankbarkeitsmomente“ in diesem Jahr, z.B. aus jedem Monat einen; es können aber auch gerne mehr oder weniger sein.
Schreiben Sie diese Erinnerung kurz auf einen Zettel oder auf ein Herz (die kostenlose Vorlage dafür finden Sie am Ende des Artikels). Damit halten Sie zwölf (oder entsprechend viele) dankbare Erinnerungen in den Händen!
Am Silvesterabend können Sie sich dann diese zwölf kurzen Sätze oder Wörter vorlesen und so das alte Jahr dankbar beschließen und in Gottes Hand zurücklegen.
Natürlich gibt es viele Dinge und Ereignisse, die unser Herz traurig und schwer machen. Es passiert so viel in unserem eigenen Leben und in der Welt, was uns besorgt und unsicher werden lässt. Umso wichtiger ist es, sich ein dankbares Herz zu erhalten und Dankbarkeit einzuüben.
Jesus Christus kennt unsere Traurigkeiten.
Im Johannes-Evangelium 16, 22 sagt Jesus: „Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“
Aber Jesus weiß auch um unser besorgtes Herz:
„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“
(Johannes 16,33).
Es gibt trotz vieler Probleme, Ängste und Nöte viel Grund zur Dankbarkeit. Dankbarkeit einzuüben, ist die Grundlage für ein glückliches und zufriedenes Leben. Martin Luther hat einmal gesagt: „Wir können gegen Gott kein größer und besser Werk tun noch edleren Gottesdienst erzeigen, denn ihm danken.“ Zugegeben, dass ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, damit einfach mal zu beginnen. Versuchen Sie es! Benden Sie das alte Jahr mit Dankbarkeit und beginnen Sie damit das neue Jahr!
Das Schöne an dieser kleinen „Dankbarkeitsübung“ an Silvester ist es, dass man sie ganz alleine für sich durchführen kann, wenn man alleine zu Hause Silvester feiert und damit dem Silvesterabend einen schönen und feierlichen Inhalt geben möchte.
Eine andere Möglichkeit ist es, sich über diese „zwölf dankbaren Erinnerungen“ gemeinsam mit jemanden anderes darüber auszutauschen, mit dem Ehepartner, Freunden, Nachbarn…
Wir haben das schon an vielen Silvesterabenden ausprobiert und waren jedes Mal so positiv davon überrascht. Manches, was der andere aufgeschrieben hatte, hatte der andere bereits wieder vergessen, manch‘ dankbare Erinnerung kam dann wieder auf! Manchmal hatten wir auch das eine oder andere beide gleich aufgeschrieben. Dann war die Dankbarkeit besonders überraschend und doppelt groß!
Sie können diese Zettel oder Herzen auch aufbewahren und nach einem Jahr wieder einmal anschauen und sich dankbar daran erinnern.
Mit dieser Dankbarkeit im Herzen gehen Sie dann in den Jahreswechsel und nehmen sie mit ins neue Jahr.
Im Brief an die Thessalonicher 5, 18 lesen wir:
„Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.“
Lassen Sie sich das „Danke, lieber Gott!“ zu einer guten Gewohnheit in Ihrem Alltag werden und werden Sie dadurch gesegnet! Diesen Segen geben Sie an andere Menschen weiter, denn Dankbarkeit verändert uns!
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen
ein gesegnetes neues Jahr!
Seien Sie Gott befohlen!
Noch ein Tipp:
Sie können die zwölf Dankbarkeitsmomente in eine kurze Silvester-Neujahr – Andacht einbetten. In dem Buch „Geborgen unter Gottes Wort“ finden Sie kurze Andachten zu Silvester und Neujahr. Dazu gibt es jeweils ein Gebet und einen Liedvorschlag.
Die Texte finden Sie ab 29.12. auf der Startseite unserer Homepage.
Das Buch mit den Wochenandachten für das ganze Jahr können Sie im Kawohl Verlag bestellen.
Sie können sich diese Andachten auch vorlesen lassen. Den Link dazu finden Sie hier: Andacht zu Silvester – Altjahresabend
Andacht zu Neujahr – Neujahrstag
PDF-Vorlage für die Herzen PDF Vorlage Herz
Der etwas andere Advents – Kalender
Lesen Sie dazu gerne auch den Artikel „Das Wunder von Weihnachten!“
Sie wünschen sich, dass Ihr Leben mehr vom Wesen Jesu durchdrungen wird?
Dann kann Ihnen das, was ich hier beschreibe, eine Hilfe sein.
Das Wesen Jesu kann man beschreiben als die vollkommene Liebe zu Gott und den Menschen, die völlige Hingabe an Gott, die vollkommene Geborgenheit in Gott und dass alles in seinem Leben zur Ehre Gottes geschieht. Das ist seine göttliche Natur. Jesus ist in diese Welt gekommen und kommt zu uns, um uns seinem Wesen entsprechend zu heilen, zu heiligen und Gott wohlgefällig zu machen. Es ist sein Werk und nur er kann es. Für einen Menschen ist das unmöglich.
Nun zu einer praktischen Anleitung:
Nehmen Sie sich für jeden Tag einen Bereich Ihres Lebens vor, zum Beispiel: Arbeit, Familie, Freunde, Hausarbeit, Ausruhen, Kirchengemeinde, usw. Wenn Sie nicht auf 24, bzw. 31 kommen, dann teilen Sie einzelne Bereiche auf, zum Beispiel die Hausarbeit in Putzen, Kochen, Bügeln, Toilette reinigen, Fenster putzen, usw. oder die Arbeit in berufliche und ehrenamtliche Arbeit, oder die Beteiligung an der Gemeinde in Gottesdienst, Gruppe, usw.…
Laden Sie Jesus ein, dass er da hineinkommt und diesen Beriech heiligt, heilt und Gott wohlgefällig macht.
Bitten Sie ihn, dass jeder Bereich von seiner göttlichen Natur durchdrungen wird, von der vollkommenen Liebe zu Gott und zu den Menschen, von der Hingabe an Gott, der Geborgenheit in Gott, und dass alles in dem Bereich zur Ehre Gottes geschieht.
Die, die besonders kreativ sind,
können daraus einen Adventskalender mit einem Bereich ihres Lebens für jeden Tag herstellen. Ansonsten kann man die einzelnen Bereiche des Lebens auf Zettel schreiben, sie verdeckt in einen Kasten legen und jeden Tag einen Zettel ziehen.
Das ist sicherlich auch sehr spannend und überraschend!
Lassen Sie sich dadurch Schritt für Schritt, Tag für Tag von Jesus verändern und lernen Sie, Ihren Glauben zu leben. Ein Leben mit Jesus ist immer ein Aufbruch, eine Veränderung, abenteuerlich und herausfordernd, eine Aufgabe, mit der wir unser ganzes Leben beschäftigt sind. Martin Luther hat es einmal so formuliert: „Glauben ist ein WERDEN, niemals ein SEIN!“