Mission – Worum es geht!
Siehe auch: Missionarische Gemeinde
1. Begriff: Das Wort Mission kommt vom lateinischen „Missio“ und bedeutet „Sendung“.
Das Wort wird auch in anderen Bereichen verwendet, zum Beispiel in der Politik. Ausländische Botschaften werden auch als Mission bezeichnet. Eine Sendung geschieht immer im Auftrag eines anderen in einen „fremden Bereich“. Der Missionar, bzw. der Gesandte ist das Verbindungsglied zwischen dem Auftraggeber und dem „fremden Bereich“.
Im christlichen Sinn kann der „fremde Bereich“
geographisch verstanden werden, sodass man unterscheidet zwischen „äußerer“ und „innerer“ Mission. Insbesondere im 19. und bis ins 20. Jahrhundert wurde so unterschieden zwischen Werken der „Äußeren Mission“ und der „Inneren Mission“. Ursprünglich wurde der „fremde Bereich“ aber nicht geographisch eingegrenzt, sondern bezeichnet die Menschen außerhalb der christlichen Gemeinschaft. Jesus sagt in Apostelgeschichte 1, 8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Mission sollte vor der „eigenen Haustür“ und in der ganzen Welt geschehen.
Christliche Mission geschieht im Auftrag Gottes in die Welt.
Der Christ ist das Verbindungsglied zwischen Gott und den Menschen, die nicht an Jesus glauben. Er ist der Missionar, ganz egal ob im eigenen Dorf, der eigenen Stadt oder in einem fremden Land. Insofern ist die Unterscheidung zwischen „Innerer“ und „Äußerer Mission“ irreführend und führte manchmal dazu, dass Christen und Gemeinden sich mit der Mission in anderen Ländern beschäftigten, aber im eigenen Land wenig missionarisch waren oder umgekehrt.
Lange Zeit wurde Mission in europäischen Kirchen mit der Begründung abgelehnt,
man dürfe nicht anderen seine eigene Meinung aufzwingen. Es ist nicht zu leugnen, dass es im Laufe der Zeit auch zu zahlreichen Fehlentwicklungen gekommen ist. So wurden zum Beispiel durch moralischen Druck oder durch Zusammenarbeit mit den jeweils Herrschenden in Deutschland und anderen Ländern Zwang ausgeübt und Menschen unterdrückt. Mission hat natürlich einen anderen Sinn und ist in der Regel auch immer im ursprünglichen Sinn geschehen. Natürlich muss man solche Fehlentwicklungen möglichst vermeiden und immer wieder zum ursprünglichen Sinn von Mission zurückkehren, wenn man aber alles aufgeben würde, worin es Fehlentwicklungen gab, dann würde es keine Politik, keine Kirchen, keine Sportvereine, keine Familien und wahrscheinlich alles andere nicht mehr geben.
2. Biblische Begründung
Jedes Evangelium schließt mit einem Missionsauftrag an die Jünger und die Apostelgeschichte beginnt damit:
Matthäus 28, 18-20: „18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Markus 16, 15-16: „15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. 16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Lukas 24, 46-48: „Jesus sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass der Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; 47 und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Von Jerusalem an 48 seid ihr dafür Zeugen.“ Johannes 20, 21: „Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Apostelgeschichte 1, 8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Wir wollen uns noch einmal den Missionsauftrag aus Matthäus 28, 18-20 genauer ansehen.
Am Anfang steht die Grundlage des Auftrags: Weil Jesus der wahre Herr im Himmel und auf der Erde ist, soll der Auftrag von seinen Jüngern ausgeführt werden. Dann folgt der dreiteilige Auftrag: Alle Menschen sollen Jesus als ihren Herrn annehmen, ihm vertrauen und ihm folgen. Als Zeichen der Zuwendung Gottes und der Zugehörigkeit zu Jesus soll die Taufe erfolgen und allen soll gezeigt werden, was es heißt, Jesus zu folgen und auf ihn zu hören. Am Ende steht die Zusage Jesu, dass er bei der Erfüllung dieses Auftrages immer bei ihnen sein wird.
Wichtig für die biblische Begründung ist auch noch ein Abschnitt aus 1. Korinther 9, 19-23: „
19 Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich möglichst viele gewinne. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen unter dem Gesetz bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin –, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. 21 Denen ohne Gesetz bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz vor Christus –, damit ich die ohne Gesetz gewinne. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe.“
Die Botschaft des Evangeliums ist für Paulus immer gleich,
denn sie kommt von Gott selbst und daran kann und darf er nichts verändern.
Um aber die Botschaft verständlich zu machen, muss er sich in der Form so anpassen,
dass die Empfänger der Botschaft sie verstehen. Die innere Freiheit dazu hat er durch den Glauben an Jesus. Genauso wie Jesus von Gott ist, aber die Form eines Menschen angenommen hat, damit wir ihn überhaupt verstehen können, so muss der Missionar sich immer wieder neu auf die Empfänger seiner Botschaft einstellen und in der ihnen verständlichen Form das Evangelium verkündigen. Der Inhalt bleibt, die Form ändert sich. Das ist der Unterschied zu manchen Christen, für die Form und Inhalt immer gleichbleiben müssen, oder zu anderen, die an alten hergebrachten Formen festhalten und den Inhalt verändern, um so Anklang bei den Menschen zu finden.
Wenn wir auf das Leben Jesu schauen, stellen wir fest, dass von der Geburt bis zu seinem Tod alles von dieser Sendung bestimmt war.
Ob in Streitgesprächen, bei Wundern, seinem Rückzug in die Stille oder in seiner Verkündigung, ging es immer um seine göttliche Sendung zu den verlorenen Menschen.
3. Theologische Begründung:
In Anlehnung an Johannes 20, 21 kann man festhalten: Christliche Mission ist die Fortsetzung der Sendung Jesu, der Bewegung Gottes zu den Menschen.
Der Christ, Missionar, hat Anteil an dieser Bewegung Gottes zu den Menschen. Mission ist also nie ein Werk, eine Institution, ein festes Konzept, sondern Bewegung, die von Gott ausgeht und zu den Menschen geht. Es kann die äußere Bewegung in ein fremdes Land bedeuten, in jedem Fall aber die innere Bewegung von Gott zu den Menschen. Insofern ist jeder Christ von Gott gesandt, Verbindungsglied zur Welt, Missionar zu sein.
Gott zwingt den Menschen nicht seine Meinung auf und will sie auch nicht zu etwas überreden, was für sie eigentlich nicht gut ist, sondern die Liebe treibt ihn zur Suche nach den verlorenen Menschen und zur neuen Gemeinschaft mit ihm. Durch die Liebe will er sie gewinnen und überwinden. So geht es auch bei der christlichen Mission nicht um Überzeugung einer menschlichen Meinung oder die Vergrößerung der eigenen Institution oder Gruppe, sondern um das unvollkommene Bemühen, den Menschen die vollkommene Liebe Jesu nahe zu bringen und sie in die ewige Gemeinschaft mit dem Auferstandenen zu führen.
Der Auftrag der Bibel ist klar: Jesus zu den Menschen bringen durch Wort und Tat.
Jesus hat es selbst so gelebt: Durch beides, Wort und Tat, wollte er die Menschen darauf hinweisen, dass er der versprochene Retter der Menschen ist. Wort und Tat dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden und auch nicht an Missionswerke oder Diakonieeinrichtungen delegiert werden, sondern sie sind Ausdruck jedes christlichen Lebens und des Gemeindelebens. Beides dient nicht uns selbst, sondern wir bringen den Menschen, was Gott ihnen bringen möchte, zum Beispiel Trost, Hoffnung, Hilfe und Liebe, immer in der Nachfolge Jesu mit der Frage: Was würde er den Menschen geben? In einem Vergleich kann man es so ausdrücken: Wir sollen den Menschen Wasser aus der lebendigen Quelle bringen und den Weg zur lebendigen Quelle zeigen.
Das Ziel der Sendung ist die neue Gemeinschaft der Menschen mit Gott. Das war Jesu Ziel in allem, was er tat und sagte.
Seine Liebe zielte darauf ab, den Menschen das Größte zu geben, was es gibt: die neue Gemeinschaft mit Gott! Die leidige Diskussion zwischen diakonischem Auftrag, politischem Engagement und missionarisch sein ist überflüssig, denn es ist eine Liebe, eine selbstlose Liebe, die in allem den Menschen letztlich das Größte bringen will: Menschen für eine ganze Ewigkeit in die Gemeinschaft mit Gott bringen.
Wir müssen uns fragen, ob wir in dem, was wir tun und sagen, dieses Ziel im Auge behalten
und ob uns dieses Ziel in allem, was wir tun und sagen, bewusst bleibt? Glauben wir, dass das rettende Evangelium lebensnotwendig ist für die Menschen, jetzt und für die Ewigkeit, oder dass es nur eine schöne Zutat ist, auf die die Menschen auch verzichten können. Ich denke, es ist wichtig, das Ziel der Sendung und die Wichtigkeit der Sendung voll im Bewusstsein zu haben. Diese Sendung ist das Ein und Alles jedes Christen und jeder christlichen Gemeinde.
4. Für diese Bewegung brauchen wir Begeisterung.
Es geht nicht um eine menschliche Begeisterung für eine Aufgabe oder Sache und wir können diese Begeisterung auch nicht selbst herstellen, sondern wir müssen von Gott begeistert werden, indem er uns mit seinem Heiligen Geist anfüllt.
Der Zusammenhang von Mission und Heiligem Geist zeigt sich
zum Beispiel in Johannes 20, 21-22: „21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!“, aber besonders in der ganzen Apostelgeschichte. Am Anfang steht in Apostelgeschichte 1, 8 die Verheißung des Heiligen Geistes in Zusammenhang mit dem zukünftigen Zeugendienst. Die Verheißung des Heiligen Geistes erfüllt sich in Kapitel 2, 1-11. Gleich im Anschluss beginnt der Zeugendienst, die Erfüllung des Missionsauftrages. Aus verängstigten und auf sich selbst zurückgezogene Jünger werden mutige Apostel, die das Evangelium von Jesus verkünden. In der ganzen Apostelgeschichte geht es nicht um das Werk der Apostel, sondern um die Auswirkungen des Heiligen Geistes in und durch die Apostel und den ersten Gemeinden. Es ist die Kraft des Heiligen Geistes, die sie zu Missionaren macht und die in Menschen Glauben bewirkt.
Mission beginnt deshalb nicht durch Beschlüsse von Gremien oder durch Entscheidungen einzelner Menschen, sondern durch den Heiligen Geist, der Menschen zu diesem Dienst in Bewegung setzt.
Wenn Mission zum menschlichen Werk wird, führt das automatisch zu den oben genannten Fehlentwicklungen. Wird Mission aber vom Heiligen Geist angetrieben führt es zu einer kraftvollen und lebendigen Bewegung, die Menschen in die ewige Gemeinschaft mit Gott leitet. Deshalb ist der Missionar und die missionarische Bewegung immer abhängig von der Kraft und dem Wirken des Heiligen Geistes.
5. Vier beispielhafte Inhalte der Mission
Diakonie:
Hier geht es nicht in erster Linie um kirchliche Institutionen, sondern um die helfende Tat, die aus dem von Christus angefüllten liebenden Herzen entsteht. Diakonie ist an den Glauben gebunden und soll zum Glauben hinführen. Sie reicht dem Dürstenden den Becher Wasser und will ihn zur Quelle des lebendigen Wassers führen. Diakonie ist an die Gemeinde gebunden und soll in die Gemeinde hineinführen, damit der Empfänger der Hilfe den ganzen glaubenden und liebenden Reichtum, der von Jesus Christus ausgeht, in der Gemeinde erfahren kann.
Verkündigung:
Durch unser Reden bezeugen wir nicht uns selbst oder jemand oder etwas anderes. Als Christen wollen wir Jesus bezeugen, weil unser Herz von Jesus voll ist, um anderen die wunderbare Erfahrung mit Jesus zu ermöglichen. Wir können allgemein von Jesus reden oder konkret Antwort geben auf die Sehnsüchte und Grundfragen der Menschen. Dafür ist es wichtig, dass wir lernen, mit den Augen Gottes hinter das Offensichtliche die verborgenen Sehnsüchte der Menschen zu sehen.
Das Gebet:
Allein durch menschliche Kraft können wir vielleicht Menschen für eine Kirchengemeinde gewinnen, aber niemand zum Glauben an Jesus führen. Das geht nur durch die Kraft des Heiligen Geistes. Im Gebet befehlen wir die Menschen Gott an. Das Gebet ist auch unsere kraftbringende Anbindung an Jesus Christus. Wir können weder durch das Reden noch durch die Tat immer nur geben. Wir müssen uns immer wieder anfüllen lassen von Christus und von allem, was er uns schenken will. Ob wir aus der ewigen Quelle, aus Jesus, leben oder nicht, das merken wir selbst, aber das spüren auch die anderen Menschen. Das Gebet und das Wort Gottes geben uns die Möglichkeit, im Geist Jesu zu leben.
Gemeinschaft in der Gemeinde:
Ein einzelnes Licht kann leuchten, aber wenn viele Lichter zusammengestellt werden, erhöht sich die Leuchtkraft um ein Vielfaches. Wenn sich alle in ihren Gaben und Leidenschaften mit ihrer Leuchtkraft ergänzen, wird daraus ein großes Licht. Unsere gemeinsame Ausstrahlung hängt davon ab, ob spürbar ist, was unsere Basis und Quelle ist, was uns vereint und was wir leben, so wie es über die erste Gemeinde in Apostelgeschichte 2, 42-47 beschrieben wird. Menschen können zum Glauben an Jesus Christus kommen und erst dann in die Gemeinde gehen oder sie werden mit in die Gemeinde hineingenommen, um dann Jesus für sich zu erfahren.
6. Mission ist Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen. Zwei beispielhafte Auswirkungen dieser Liebe sind:
Gott wird Mensch und wir auch!
Gott hat nicht gesagt: Kommt mal nach oben zu mir, damit ich euch meine Einladung sagen kann. Er ist uns auch nicht auf halben Weg entgegengekommen, sondern er ist ganz zu uns in unsere Welt gekommen. Wäre Gott oben geblieben oder auf halben Weg stehen geblieben, dann hätte das vielleicht eine Faszination auf uns ausgeübt, aber wir hätten keine Gemeinschaft mit ihm haben können, weil wir ihn gar nicht verstanden hätten.
Für uns bedeutet das: Nicht die Menschen sollen in unsere vielleicht noch so kirchliche oder fromme Kultur kommen, sondern wir gehen zu ihnen.
Auch wenn Dinge unserer Kultur vielleicht Faszination ausüben wie zum Beispiel bestimmte Verhaltensweisen und Redensarten oder Gottesdienstformen, so werden sie dadurch nicht begreifen, dass Jesus zu ihnen in ihr Leben kommen will. In der Regel wird unsere Kultur zunächst Ängste und Abwehr auslösen und sie somit für das Evangelium verschließen. Wenn wir schon nicht hingehen, wo sie sich befinden, dann müssen wir für sie ein Umfeld schaffen, in dem sie sich wohl und zu Hause fühlen. So ist Gott aus Liebe ganz Mensch geworden in Jesus, und so sollen wir aus Liebe zu den Menschen ihnen zu verwechseln ähnlich werden, damit sie die wunderbare Botschaft des Evangeliums verstehen können. Ich verweise noch einmal auf 1. Korinther 9, 22+23, wo Paulus schreibt: „Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich an ihm teilhabe.“ Deshalb müssen wir ihre Lebensgewohnheiten, Wünsche und Sehnsüchte entdecken und begreifen, ohne dass wir das Äußere verurteilen, sondern zu verstehen versuchen, welche Sehnsüchte sich dahinter verbergen. Und dann müssen wir in ihre Situation hinein und in Formen, die sie kennen, die Botschaft des Evangeliums sagen.
Mut und Fantasie:
Angst engt ein, benebelt den Geist. Ängstliche Menschen suchen keine Wege für eine positive Lösung, sondern sie teilen immer nur ihre Bedenken mit, die von ihrer eigenen Angst bestimmt werden. Liebe setzt Mut und Fantasie frei. Wer aus Liebe einen Menschen erreichen will, der wird erfinderisch, er setzt sich auch der Gefahr des Spottes aus, er sucht nach Wegen, um den anderen zu erreichen, er gibt sein Bestes dafür und er gibt nicht auf, wenn er Fehler gemacht hat.
7. Schluss:
Diese Mission beginnt nicht durch Beschlüsse von Gremien, sondern sie beginnt immer und ausschließlich im Herzen des einzelnen Menschen.
Große Aktivitäten und Konzepte haben nur Sinn, wenn sie in Herzen geboren wurden, die vom Heiligen Geist in Bewegung gesetzt wurden und angefüllt sind mit der Liebe Jesu zu dem einzelnen verlorenen Menschen.
Das Evangelium ist Wir brauchen es nicht erst missionarisch zu machen. Ein lebendiger Glaube ist missionarisch. Wir brauchen ihn nicht erst missionarisch zu machen. Erst, wenn wir zulassen, dass das Evangelium uns verändert und die Kraft des Heiligen Geistes unter uns wirken kann, werden wir missionarisch werden.
Die Bibeltexte sind überwiegend der Lutherbibel 1984 und 2017 entnommen. Außerdem wird auch die Gute Nachricht verwendet.
Bibelausgaben in verschiedenen Übersetzungen finden Sie bei der Deutschen Bibelgesellschaft