Predigt zu Johannes 15, 9b
am Sonntag Kantate mit Konfirmation
zum Thema: Glaube macht den Unterschied!

Predigt zu Johannes 15,9 Sonntag Kantate Konfirmation Glaube macht den Unterschied 15,12 1. Sonntag nach Ostern Quasimodogeniti Konfirmation Liebe Kreuz Jesus Christus

Jesus sagt: „Bleibt in meiner Liebe!“

Zunächst möchte ich euch einen Witz erzählen:

In einer Kirche haben sich Fledermäuse eingenistet. Der Kirchenvorstand berät, was zu tun ist, es werden Experten hinzugezogen, und es wird alles versucht, um die Fledermäuse aus der Kirche zu vertreiben. Aber nichts hilft. Schließlich kommt der Pastor, hört sich alles an und geht in die Kirche. Nach einiger Zeit kommt er wieder heraus und teilt mit, dass alle Fledermäuse die Kirche verlassen haben. Auf die Frage, was er denn getan habe, antwortet er: „Ich habe sie konfirmiert und daraufhin haben alle die Kirche verlassen.“

Liebe Konfirmanden, ich bin überzeugt davon, dass die meisten von euch keine konfirmierten Fledermäuse werden.

Es war eine schöne Konfirmandenzeit. Sie ist schnell vergangen, aber wir hatten viele schöne Erlebnisse und ihr habt euch immer ernsthaft mit dem Glauben beschäftigt. Auf der letzten Freizeit habe ich gemerkt, dass viele von euch den Glauben an Jesus Christus entdeckt haben und gespürt haben, dass da was dran ist am Glauben und wie wichtige Jesus für euer Leben ist.

Man kann es so sagen: Der Glaube ist aufgegangen wie eine kleine Pflanze, die wachsen soll,

damit sie groß wird, so groß, dass sie etwas aushält und man sich dagegen lehnen kann und sie Halt gibt und Schutz bietet.

Aber wie soll euer Glaube wachsen?

Ist er schon gewachsen während der Konfirmandenzeit? Zusammen mit vielen anderen Jugendlichen, die sich auch damit beschäftigen ist das einfach, aber es kann dann schwieriger werden, das Klima für die kleine Glaubenspflanze wird rauher und manche trampeln auf der Pflanze herum.

Es gibt so viele Menschen, Erwachsene, Mitschüler, Freunde, Medien, die können mit dem Glauben nichts anfangen und machen sich lustig darüber. Sie meinen, an Jesus zu glauben sei nicht cool, oder es sei nur etwas für Alte, Schwächlinge und ein bisschen weltfremde Menschen. Das wird oft einfach so behauptet. Dabei stimmt das natürlich nicht. Schaut euch die Mitarbeiter im Konfirmandenunterricht an. Sie sind cool, nicht alt, auch wenn sie manchmal alt aussehen, und weltfremd sind sie auch nicht.

Der Unterschied zwischen Menschen, die an Jesus glauben und die es nicht tun, ist ein anderer: Wer an Jesus glaubt, an den Auferstandenen, ihn als Freund hat, der ist besser dran, der hat in allen Fragen des Lebens einen Vorteil gegenüber Menschen, die nicht glauben.

Predigt zu Johannes 15,9 Sonntag Kantate Konfirmation Glaube macht den Unterschied Wildnis Wald Wasser Ich will es vergleichen mit einer Reiseerfahrung im Ausland:

Es war eine lange Fahrt durch die Wildnis. Die Landschaft war manchmal wunderschön, aber der Weg wurde immer schlechter. Manchmal ging es wieder besser und dann wurde es noch schlechter. Man konnte mit dem Auto kaum noch fahren. So ging es mehr als hundert Kilometer. Immer hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird, aber dann kam plötzlich ein großer Fluss und es ging gar nicht weiter. Dann entdeckte ich auf der anderen Seite einen Mann mit einer kleinen Flussfähre. Sie war gerade groß genug für ein Auto. Ich musste rufen, der Fährmann kam und dann wurde es richtig gut, wunderschön. Dieser Fährmann für das Leben ist Jesus. Ich muss ihn aber rufen und ihm vertrauen, dass ich mit ihm nicht untergehe.

Das ist der Unterschied: Wer nicht glaubt, der stößt immer an eine Grenze in allen Fragen des Lebens. Wer Jesus hat, der kommt über diese Grenze hinaus und dann öffnet sich ein völlig neuer Horizont

Ich nenne ein paar Beispiele:

Wenn es um Halt und Geborgenheit im Leben geht,

dass ich keine Angst zu haben brauche: Wenn jemand nicht an Jesus glaubt, der kann diesen Halt nur in Dingen finden, die er wieder verlieren kann. Wenn ich aber an Jesus glaube, dann kann ich immer mehr entdecken, wieviel Halt und Geborgenheit ich bei ihm bekomme.

Wenn es um die Orientierung geht,

wie ich mein Leben gestalte: Wem soll ich da vertrauen? Jesus hat die Übersicht, kann mir einen guten Weg zeigen, und er hilft mir, wenn ich vom Weg abkomme.

Wenn es um den Sinn im Leben geht,

dann finde ich bei Jesus Antworten, die es sonst nicht gibt.

Oder wenn es darum geht, mit den eigenen Fehlern und Schwächen fertig zu werden: Es gibt keine bessere Hilfe als durch Jesus.

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Genauso ist es bei der Hoffnung, wenn es ums Sterben geht.

Wie schön, wenn ich weiß, dass das Eigentliche noch kommt und ich zu meinem besten Freund, Jesus Christus, komme.

Ich wünsche Euch, dass ihr nicht am „Fluss“ stehen bleibt, sondern dass ihr zu Jesus ruft und euch von Jesus ins „Land des Glaubens“ bringen lasst. Dann werdet ihr in allen Fragen des Lebens einen ganz neuen Horizont entdecken, immer mehr kennen lernen.

Darum gebe ich auch heute drei Worte mit und behaltet sie im Herzen: Bleibt bei Jesus!

Pflegt die Freundschaft mit ihm, indem ihr betet, in der Bibel lest und Gemeinschaft mit anderen Christen habt, denn dort ist das Klima, wo die Pflanze des Glaubens wachsen kann. Sonst geht sie leicht kaputt oder wird zertrampelt.

Bleibt bei Jesus und lasst euch nicht wieder davon abbringen. Das ist das Wichtigste im Leben.

Nun noch ein paar Worte besonders an die Erwachsenen:

Sie haben viel Erfahrung und ich will sie gar nicht fragen, wie oft sie schon in Fragen des Lebens an Grenzen gestoßen sind. Vielleicht erinnern Sie sich, dass da auch einmal eine kleine Pflanze war, aber nun lebt sie nicht mehr, weil sie zertreten wurde oder weil sie nicht das richtige Klima zum Wachsen hatte. Aber der Glaube ist unter der Oberfläche noch da. Vielleicht liegt die Saat des Glaubens aber auch in Ihnen und sie wissen es gar nicht.

Probieren Sie es doch einfach mal wieder, ob die Glaubenspflanze nicht aufgehen kann.

Vielleicht fehlt Ihrer Pflanze nur das richtige Klima. Beten, in der Bibel lesen und Gemeinschaft mit anderen Christen haben ist das beste Klima für den Glauben.
Manche Erwachsene haben Angst davor, plötzlich wieder in die Kirche zu gehen, zu beten oder in der Bibel zu lesen, Angst vor dem, was andere sagen könnten, zum Beispiel der Ehepartner, Arbeitskollegen oder Freunde. Aber, was können Sie verlieren? Mit Jesus können Sie für Ihr Leben nur gewinnen und einen ganz neuen Horizont bekommen.
Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Glücklichen, bei denen die Pflanze des Glaubens gewachsen ist, dann helfen Sie anderen: Erzählen Sie von Ihrer Erfahrung im Glauben, zum Beispiel den Konfirmanden. Helfen Sie anderen, den Glauben und die Freundschaft mit Jesus zu pflegen. Halten sie es nicht zurück!

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