Predigt zu Matthäus 11, 28
zum Thema:
Fußball – Glaube – Gemeinde –
Teil 8: Fußball und Glaube   

Fußball ist angesagt, vor allem während der Zeit einer Fußballweltmeisterschaft! Es ist für viele Menschen das beherrschende Thema in diesen Wochen.

Zwischen Fußball und Glaube und Gemeinde gibt es viele Gemeinsamkeiten,

zum Beispiel in Bezug auf Training, Einsatzbereitschaft und Teamspiel. Darum ging es in den vergangenen Predigten.

Es gibt aber auch viele Unterschiede zwischen Fußball und christlichem Glauben. Ich will nur einige Beispiele nennen:

Im Fußball muss man sich Sieg und Titel erarbeiten, verdienen und etwas Glück haben. Im Glauben bekommt man Titel und Sieg geschenkt, nämlich den Titel, Kind Gottes zu sein, und den Sieg der Auferstehung zum ewigen Leben. Alles ist Geschenk. Im Fußball gewinnt am Ende nur eine Mannschaft. Für alle anderen bleibt Enttäuschung. Im Glauben an Jesus kann jeder gewinnen. Im Fußball reichen die guten Beziehungen zum FIFA Präsidenten nicht. Im Glauben kommt es gerade auf die gute Beziehung zum „Präsidenten“, Jesus Christus, an. Im Fußball werden Zusagen nicht gehalten. So sagte Franz Beckenbauer nach der WM 1990: „In absehbarer Zeit wird keine Mannschaft der Welt uns schlagen können“ Ältere wissen, dass daraus nicht geworden ist. Im Glauben erfüllen sich die Zusagen. Sie werden eingehalten.

Wir wollen uns heute mit einer Verheißung, bzw. Zusage Jesu beschäftigen.

In einer Verheißung kommt das zusammen:

Verheißung ist ein Geschenk Jesu an die Menschen. Sie gilt für jeden, sodass es keine Verlierer geben muss. Wichtig ist gerade die gute Beziehung zu Jesus, und das, was er in der Verheißung zusagt, das hält er auch.

Die Bibel ist voll von solchen Verheißungen, Zusagen,

zum Beispiel in der Taufe oder beim Abendmahl, wenn es heißt: „Das ist für dich“, oder die Verheißung des Heiligen Geistes, oder wenn Jesus sagt: „der himmlische Vater sorgt für euch“, „wer glaubt, wird das ewige Leben empfangen“, „ich bin bei dir“, und die alles überragende Verheißung der Ewigkeit.

Zusagen sind die Grundlage unseres Glaubens, denn Glauben heißt ja: Ich vertraue diesen Zusagen, ich glaube, dass sie mir gelten, und dass sie Wirklichkeit werden.

Überlegt einmal, welche Verheißungen Jesu euch wichtig sind für euer Leben? Wenn wir darüber in einer christlichen Gemeinschaft reden würden, würde ein großer Reichtum an Verheißungen zusammenkommen.
Aber wenn wir den Verheißungen Jesu nicht glauben, wird unser Glaube immer kraftlos bleiben. Die Verheißungen sind nichts nütze, wenn wir nicht darauf vertrauen, daran glauben. Wer aber den Verheißungen glaubt, dessen Glaube wird kraftvoll und lebendig, und das wirkt sich aus auf alle Bereiche des Lebens, zum Beispiel auf das Selbstwertgefühl, die Zuversicht, die Familie und die Arbeit. Hier liegt der Schlüssel für unser Glaubensleben.

Und nun hört die Verheißung für heute:

Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr müde und belastet seid. Ich will euch neue Kraftgeben.“

Wenn jemand sagt, so „müde und beladestet“ kenne ich nicht, dann gilt das nicht für ihn. Ich glaube aber, dass jeder das kennt. Es gibt Zeiten, in denen man voller Kraft und Dynamik ist. Dann denken wir vielleicht: Ich brauche keine Hilfe, und Gott brauche ich vielleicht manchmal, aber ein bisschen reicht.

Es gibt aber auch Zeiten, in denen man durch irgendetwas zu Boden gedrückt wird und man das Gefühl hat, ich schaffe das nicht. Man fühlt sich leer und ausgebrannt.

Das kann geschehen durch

Leid, wenn man plötzlich schwer krank wird oder ein Angehöriger stirbt; bei Problemen mit sich selbst, mit Kindern, der Arbeit, mit Mitmenschen oder wenn gute Beziehungen zerbrechen; wenn man mit der eigenen Schuld nicht fertig wird oder wenn einem die Anforderungen des Lebens einfach zu groß werden.

Woher soll ich mir dann Kraft holen:

bei mir selbst, aber wie kann eine leere Batterie sich selbst aufladen; oder bei anderen Menschen, aber kann ein Mensch mir die Kraft fürs Leben geben. Wird damit der andere nicht auch überfordert und beide werden am Ende kraftlos sein? Viele suchen es in Weltanschauungen und selbstgemachten Religionen oder vertrauen mehr dem Psychiater, esoterischen Techniken oder Wellnessurlaub als Gott. Lassen wir uns nicht täuschen! Alles, was wir da bekommen können, ist wie eine Kurzzeitbatterie. Es hält nicht an. Nach kurzer Zeit ist die Kraft wieder dahin und wir werden kraftloser sein als vorher.

Die Quelle der Kraft fürs Leben, die gibt es nur hier bei Jesus Christus, denn seine Kraft kommt aus Gottes Welt. Es ist eine nicht versiegbare Quelle.

Deshalb sagt Jesus: Komm zu mir, ich gebe dir neue Kraft!

Er sagt nicht: Komm und ich erfülle deine Wünsche. Das hätten wir gerne, aber er tut es nicht, denn unsere Wünsche bringen uns nicht das Leben und sind oft gar nicht gut für uns, sondern er sagt: Komm DU zu MIR! Bei ihm finden wir das Leben und die Quelle und die Kraft.

Darum geh DU zu ihm! Und dann kannst du wundervolle Erfahrungen machen:

Du kannst dich ausruhen wie sonst nirgends, musst keine Leistung erbringen und kannst dich einfach angenommen wissen und durchatmen. Im Beten kannst du beim Vater sein, Sorgen abgeben und vertrauen, dass sein Wille gut ist. Du kannst Angst überwinden und dich geborgen wissen in der liebenden Hand des himmlischen Vaters. In der Bibel findest du kraftvolle Worte, die dir helfen, dein Leben neu zu orientieren, zu erkennen, was wichtig ist und danach zu leben, den Sinn zu finden und in seinem Auftrag zu leben. Bei Jesus kannst du neue Kraft bekommen. Wie oft können wir das gebrauchen! Die Gemeinschaft mit ihm gibt dir neue Hoffnung und neuen Mut, Begeisterung und Leidenschaft für das Leben durch den Heiligen Geist. Jemand sagte vor einiger Zeit: „Es ist großartig zu diesem Herrn zu gehören.“ Und jemand anders: „Wie schlimm ist es, ohne diesen Herrn leben zu müssen.“ So ist es!
Was sind wir oft dumm.

Wir jagen anderen Dingen nach, obwohl hier bei Jesus die Kraft liegt. Wir sagen vielleicht, ich habe keine Zeit für das Gebet, um in der Bibel zu lesen oder die Gemeinschaft mit anderen Christen zu pflegen. Ich muss abreiten mit der Familie frühstücken, ausschlafen oder Büroarbeiten erledigen. Wir wissen, bei Jesus gibt es Kraft und gehen nicht hin.

Ich habe viele Menschen erlebt, die in schweren Zeiten den Trost des Glaubens erlebt haben,

als sie selbst auf das Sterben zugingen, Angehörige oder sogar Kinder verloren haben, sich von allen verlassen fühlten und ihr Selbstwertgefühl verloren hatten, aber bei Jesus haben sie Trost gefunden sich geborgen gefühlt und neue Kraft bekommen.

Auf der anderen Seite gab es viele, die diesen Trost nicht hatten,

weil sie die Beziehung zu Jesus nicht gepflegt hatten, weil alles andere wichtiger war. Wie traurig ist das, und wie schwer sind solche Menschen zu trösten!

Deshalb sollen wir in guten Zeiten die Beziehung zu Jesus pflegen!

Sei nicht dumm im Leben, sondern klug! Erkenne, was wirklich wichtig ist und tu es!

Die einfache Frage des Glaubens heißt: Glaubst du, dass Jesus ein Lügner ist, oder glaubst du, dass er die Wahrheit sagt?

Predigt zu Matthäus 11, 28 Thema: Fußball – Glaube – Gemeinde – Teil 8: Fußball und Glaube 
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