Predigt zu Römer 12,4-6a Fussball und Glaube Gemeinde Mannschaftssport Fussballweltmeisterschaft 2026 Predigt zu Römer 12, 4-6a
zum Thema:
Fußball – Glaube – Gemeinde –
Teil 3: Christus will ein gutes Mannschaftsspiel   

4 Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile, und jeder Teil hat seine besondere Funktion. 5 So ist es auch mit uns: Als Menschen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zueinander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion. 6 Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat.

Im Fußball geht es darum, Spiele zu gewinnen und möglichst Meister zu werden. Dazu braucht man nicht nur gute Einzelspieler, sondern auch ein gutes Mannschaftsspiel. Das gilt auch für eine christliche Gemeinde.

Wie sieht ein gutes Mannschaftsspiel in einer Fußballmannschaft aus? Dazu will ich vier Punkte nennen:

Predigt zu Römer 12,4-6a Fussball und Glaube Gemeinde Fussballweltmeisterschaft 2026 Mannschaft Mannschaftssport 1. Jeder gibt sein Bestes für die Mannschaft,

indem er das, was er kann, als Torwart, Verteidiger, Mittelfeldspieler oder Stürmer einbringt. Einige Spieler können nicht sagen: Wirtz, übernimm du auch meine Aufgabe, du bist der bessere Spieler. Er ist vielleicht von der Gesamtveranlagung besser, aber er kann nicht alles machen. Auch er ist auf die anderen angewiesen. Nur, wenn jeder auf seinem Platz das Beste gibt, und zwar für die ganze Mannschaft, kann die Mannschaft gut sein. Sympathien oder Antipathien gegenüber anderen Mitspielern dürfen dabei keine Rolle spielen.

2. Die Einzelspieler müssen sich gegenseitig ergänzen.

Es spielt nicht jeder für sich guten Fußball. Sie müssen sich gegenseitig den Ball zuspielen, und zwar möglichst genau. Wichtig ist auch das „Spiel ohne Ball“, das heißt, auch wenn sie nichts zu tun haben, müssen sie sich anbieten und in Gedanken mitspielen und überlegen, welcher Spielzug als nächstes kommen könnte. Außerdem müssen sie sich helfen, wenn die eigene Mannschaft unter Druck gerät oder dringend noch das Siegtor schießen will. Dann müssen Stürmer auch mit verteidigen oder Verteidiger mit angreifen. Zur Not geht auch der Torwart dann nach vorne. Und wenn jemand einen Fehler macht, müssen die anderen bereit sein, diesen Fehler wieder auszubügeln. Dabei geht es nicht um Lust oder Laune, sodass der eigene Platz vernachlässigt wird, sondern es dient immer dem Ziel zu gewinnen.

3. Um zu gewinnen, spielt die Mannschaft nach einer bestimmten Taktik.

Je nach dem Gegner spielt sie entweder mehr defensiv oder offensiv, mehr über die Flügel oder durch die Mitte und manche Spielzüge sind genau einstudiert. Wie das Zusammenspiel läuft richtet sich nicht nach persönlicher Sympathie, persönlichen Animositäten oder spontanen Einfällen, sondern es hängt mit der Taktik zusammen. Spontanität und Phantasie sind innerhalb dieses Rahmens wichtig, und wenn die Taktik nicht funktioniert oder die eigene Mannschaft unter Druck gerät sind spontane Entscheidungen erforderlich. Spontan sein heißt nicht, lax sein, sondern bedeutet eine schnelle Reaktion auf eine unvorhergesehene Situation mit vollster Konzentration und vollstem Einsatz. Es kann nicht jeder zwischendurch sagen: Mir ist heute nicht danach, ich habe eine andere Meinung. Man kann vorher und nachher diskutieren, aber während des Spiels müssen alle an einem Strang ziehen. Entscheidend ist hier auch das Vertrauen zum Trainer. Wenn das nicht da ist, dann kann das Mannschaftsspiel nicht gut laufen.

4. Viel Entscheidendes für das Spiel geschieht in der Kabine, vor dem Spiel, nach dem Spiel und in der Pause.

Da können sich Trainer und Spieler ermutigen, indem sie trösten, sich ermahnen, schimpfen, um sich für das Spiel aufzuputschen. Es ist nicht hilfreich, wenn sie sich gegenseitig schlecht machen und demotivieren. Und nach dem Spiel sind sie alle zusammen traurig oder freuen sich zusammen, aber das alte Spiel wird schnell abgehakt und man konzentriert sich auf das nächste Spiel.

Häufig besteht das Problem von Mannschaften darin, dass sie zwar gute Einzelspieler haben, aber als Mannschaft nicht funktionieren.

Ein Spieler, der nicht bereit ist, sich als eine besondere Persönlichkeit in die Mannschaft einzufügen, wird für die Mannschaft unbrauchbar. Fußballspieler binden sich nicht eine Mannschaft ein, weil es ihnen so gefällt, sondern weil sie wissen, dass sie nur so das Ziel erreichen können.

Als Christen muss sich jeder die Frage stellen: Bin ich bereit, mich um des Ziels willen, dass Christus in unserem Leben und in dieser Weltmeister werden will, mich in die Mannschaft einzufügen und eine gute Mannschaft zu werden, oder will ich mich nur als Einzelspieler profilieren und andere übertreffen?

Predigt zu Römer 12,4-6a Fussball und Glaube Gemeinde Fussballweltmeisterschaft 2026 Jesus Christus und seine Mannschaft Johannes 11,25 Ewigkeitssonntag Kirchenportal mit Jesus Apostel vier Kirche und Macht Predigt zu Jesaja 12,2 18 Sonntag nach Trinitatis Jubiläum Konfirmation Rettung Gott Markus 13,31 Jubiläums Konfirmation Johannes 10,11-15 und 27-29 Sonntag Misericordias Domini Jesus der gute Hirte Schafe Lamm 1. Mose 12,1-4 Sonntag Lätare Gottes Bund mit den Menschen Lebendige Gemeinde Kirchliche Arbeit Menschwerdung Gottes Aufbruch statt Abbau Kirche im Umbruch Aufbruch Predigt zu Apostelgeschichte 2,4 Estomihi Pfingsten Pfingstwunder Pfingstpredigt Jesus Christus Glaube Lukas 10,17-20 letzter Sonntag nach Epiphanias Matthäus 10,16-22 2. Sonntag nach Epiphanias Jesus sendet seine Jünger in die Welt 1. Johannes 1,1-4 Silvester Silvesterabend Altjahresabend Römer 3,20-28 20. Sonntag nach Trinitatis Lukas 7,11-17 Wunder Gottes Jesus Gottes Sohn Epheser 2,1-10 Lukas 10,16 Johannes 13,20 7. Sonntag nach Trinitatis 1. Korinther 15,12 - 20 Ostern Ostersonntag Auferstehung Jesaja 58,1-9a Lukas 22,31-34 Jakobus 1,12-18 Siegeskranz Ewigkeit erreicht Gemeinschaft mit Jesus Christus Matthäus 4,17 3. Sonntag nach Epiphanias Lukas 10,17-21 1. Sonntag nach Epiphanias Freude im Himmel Namen im Himmel Offenbarung 7,9-12 Weihnachten Lukas 13,1-9 Volkstrauertag Predigt zu Epheser 2,19 Hausgenossen Gottes Römer 14,9-13 5. Sonntag nach Trinitatis 1. Korinther 1, 3 Frieden leben Sehnsucht nach Frieden Römer 8, 1-14 Trinitatis heiliger Geist vollkommene Liebe in Jesus Christus Kolosser 4, 2- 4 Gebet Beten Fürbitte Lukas 19, 1-10 Konfirmation Konfirmationspredigt Johannes 10,9 Hebräer 13, 20-21 Jesus der gute Hirte Impuls der Woche Kalenderwoche 9 Home Passion Passionszeit Passionsweg Leidensweg einen Weg im Leiden gehen einen Weg mit Jesus gehen Predigt zu Lukas 4, 16-31 Matthäus 17, 1 - 9 Römer 8, 31 - 39 Lukas 7, 11 - 17 Philipper 4, 4 Matthäus 10, 34-39 Kirchliches Leben Menschwerdung Gottes Predigt zu Lukas 15, 1-7 Predigt zum Lesen Jesaja 50, 4-9 Palmarum Jesus Reden Lukas 18 Jesus Erbarmen Kirchliche Feiertage Ostern Osterlamm Weihnachten Gottes Welt HimmelreichChristus hat uns in seiner Mannschaft aufgestellt. Als christliche Gemeinde sind wir nicht eine Ansammlung von Einzelspielern, sondern eine Mannschaft, mit der Christus sein Ziel erreichen will. Das bedeutet:

1. Jeder gibt sein Bestes, auf seinem Platz. 

Was ich als Christ tue, tue ich für die ganze Mannschaft, nicht damit ich als ein guter Einzelspieler besonders viel Anerkennung bekomme, sondern damit die Mannschaft gut wird und Christus mit ihr sein Ziel erreicht, dass er mit uns Meister wird in unsrem Leben und in der Welt. Wenn alle sagen: Mach du das, du kannst das doch viel besser, dann müssen einige wenige alles machen, während die anderen zuschauen. Dann werden die wenigen Spieler nach einiger Zeit erschöpft sein, die Mannschaft verliert und alle wundern sich, dass die christliche Mannschaft nicht besser dasteht.

Bist du bereit, um Christi willen dein Bestes für deine christliche Gemeinschaft zu geben?

2. Und dann ergänzen wir uns gegenseitig.

Es geht nicht darum, dass wir uns gegenseitig zeigen wollen, wie gut wir sind oder dass wir besser sind als andere in unserer Mannschaft, sondern dass wir uns gegenseitig entlasten. Was der andere tut, brauche ich nicht zu tun, und dass wir keine Konkurrenz aufbauen, sondern uns gegenseitig fördern. Es muss nicht jeder alles machen. Der andere muss nicht immer stürmen, nur weil ich Stürmer bin. Wir ergänzen uns, aber in dem Bewusstsein, dass wir zu einer Mannschaft gehören, und uns gegenseitig fördern. Trotzdem sind wir bereit, uns gegenseitig zu helfen, wenn es nötig ist.

Die Frage ist: Will ich andere ergänzen und die Ergänzung durch andere, oder will ich anderen zeigen wie gut ich bin?

3. Wie geschieht diese Ergänzung in der christlichen Gemeinde?

In vielen christlichen Gemeinschaften geschieht es in der Regel nach dem Zufallsprinzip: Wer trifft sich gerade mit wem und wer kann gerade mit wem, wer findet wen sympathisch oder hat zufällig die gleichen Interessen? Es ist kein Wunder, wenn wir dann unterklassig spielen.

Damit das Zusammenspiel aller Einzelspieler als christliche Mannschaft funktioniert, gibt es Leiter, zum Beispiel Kirchenvorstände oder Leiter von Kleingruppen und Arbeitskreisen.

Ihre Aufgabe ist es, die Gemeinde oder einzelne Gruppen nach biblischen Grundsätzen zu einer gut funktionierenden Mannschaft zusammenzuführen und auf das Ziel Christi, die Meisterschaft in jedem Leben und in der Welt zu gewinnen, auszurichten. Die Leiter müssen diese Aufgabe wahrnehmen und die anderen müssen ihnen vertrauen. Sonst geht es nicht. Es kann kein Mannschaftsspiel, kein gutes Gemeindeleben zustande kommen, wenn jeder das macht, was ihm gerade gefällt oder ein anderes Ziel verfolgt. Innerhalb dieses Rahmens ist von jedem viel Phantasie und Spontanität gefordert, um das Ziel zu erreichen.

Jeder muss sich fragen: Lasse ich mich darauf ein, oder bin ich dazu zu stolz?

4. Auch in der Gemeinde geschieht viel außerhalb des Spielfeldes.

Die Frage ist zum Beispiel, wie wir vor oder nach einer Veranstaltung miteinander umgehen. Ermutigen wir uns vor Veranstaltungen gegenseitig, oder meinen wir, wir müssten jemand eine Kritik an den Kopf werfen, die wir schon lange einmal loswerden wollten? Können wir uns nach Veranstaltungen gemeinsam freuen oder gemeinsam traurig sein, um uns dann wieder gemeinsam auf die nächste Aufgabe einzustellen?

Predigt zu Römer 12,4-6a Fussball und Glaube Gemeinde Fussballweltmeisterschaft 2026 Jesus Christus und seine Mannschaft Erneuerung der Kirche Predigt zu Psalm 31,5 Sonntag Sexagesimae Beten Gebet Johannes 14, 12-14 letzter Sonntag nach Epiphanias Lukas 2,1-20 Heiligabend Weihnachten Sinnvoll wertvoll sein 2,25-34 Weihnachtspredigt 3 Advent Liebe Jesus Christus Simeon Macht und Kirche Predigt zu Psalm 119,105 20 Sonntag nach Trinitatis Silberne Konfirmation Römer 15,7 19 Sonntag nach Trinitatis 1. Korinther 15,57 Sonntag Jubilate Ostern Osterfreude Jesus ist auferstanden und lebt 1. Mose 12,1-4 Lätare Sonntag Gottes Bund mit den Menschen in Jesus Christus Liebe Lebendige Gemeinde Aufbruch statt Abbau Predigt zu Lukas 10, 17-20 letzter Sonntag nach Epiphanias 1. Johannes 1, 1-4 Silvester Silvesterabend Altjahresabend Matthäus 5,43-48 23. Sonntag nach Trinitatis Feindesliebe Liebe Jesus 2. Timotheus 1,7-10 14. Sonntag nach Trinitatis Offenbarung 2,8-11 11. Sonntag nach Trinitatis Apostelgeschichte 2,1- 11 Pfingstsonntag Pfingsten Johannes 15,5 Jubilate 3. Sonntag nach Ostern 1. Korinther 3,11 Quasimodogeniti 1. Korinther 11,20 -29 Abendmahl Gründonnerstag letztes Abendmahl Jesus Christus Jesaja 58,1-9a Jeremia 29,13-14 Weg Suchen Römer 15,5-7 Lukas 13,1-9 Amos 5,6 Lukas 15,20-24 Andachten Predigt zu Epheser 2,19 1. Korinther 1, 3 Frieden suchen und in Jesus finden Matthäus 9, 35-38 Apostelgeschichte 1, 3 - 11 Himmelfahrt Exaudi Andachten Predigt zu Hebräer 12, 1- 3 Apostelgeschichte 16, 9 - 15 Römer 15, 4 - 13 Matthäus 21, 1-10 Liebe Herz Jesus Markus 13, 31 - 37 Ewigkeit Jesus Tod Hoffnung Impuls der Woche Jesus Liebe Herz zwei Herzen Taufe zum Glauben kommen liebende HerzenChristus will eine gute Mannschaft: Wollen wir uns auf diesen Weg einlassen, eine gute Mannschaft Jesu Christi zu werden, nicht damit wir selber besser dastehen oder als Gemeinde, sondern damit er mit uns sein Ziel erreichen kann, dass er Meister wird im Leben von Menschen und in der Welt?
Predigt zu Römer 12, 4-6a zum Thema: Fußball – Glaube – Gemeinde – Teil 3: Christus will ein gutes Mannschaftsspiel am 1. Sonntag nach Trinitatis    
Hier finden Sie alle Predigten zum Lesen
Hier finden Sie für die sonntäglichen Gottesdienste Begrüßungen und Gebete